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Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Ausgangslage:

Für Unternehmen und ihre Beschäftigten hat die psychische Gesundheit in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Einerseits sind Krankheitszeiten und Frühpensionierungen aufgrund psychischer Störungen in den letzten Jahren deutlich angestiegen, andererseits berichtet eine zunehmende Anzahl von Beschäftigten in verschiedensten länderübergreifenden Studien unabhängig voneinander über steigende betriebliche Arbeitsanforderungen.

Im Rahmen der übergeordneten Strategie der österreichischen Sozialversicherung (SV) zur Förderung der psychischen Gesundheit ist es ein erklärtes Ziel diesen Trends entgegenzutreten. So wird seit Anfang 2013 auch ein Teilprojekt zur Förderung der psychischen Gesundheit im Setting Betrieb durchgeführt.

Es wird angestrebt die Betriebliche Gesundheitsförderung weiter auszubauen und den Aspekt der psychischen Gesundheit dabei noch stärker zu akzentuieren. Die Prinzipien der Public Health Charta und die Strategie zur Förderung der psychischen Gesundheit in der Österreichischen Sozialversicherung bilden den dabei zentralen Handlungsrahmen.

Projektorganisation: IfGP (Projektleitung), HVB, AUVA, BVA, KGKK, NÖGKK, OÖGKK, SGKK, STGKK, SVA, TGKK,VGKK, WGKK (Projektteam).

Projektlaufzeit:

Jänner 2013 bis Ende Dezember 2014

Projektziele und -aufgaben:

  • Erhöhung des Bekanntheitsgrads der vorhandenen Angebote der österreichischen Sozialversicherungsträger im Bereich psychischer Gesundheit.
  • Erarbeitung SV-weiter gemeinsamer Qualitätskriterien zur Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz und Erstellung eines Selbstbewertungstools für Betriebe („Mental Health Assessment“).
  • Erstellung eines Handlungsleitfadens für BGF-Umsetzungsverantwortliche (2013) sowie eines Praxisleitfadens für Führungskräfte (2014)
  • Konzeptionalisierung und Umsetzung von Qualifizierungsmaßnahmen für betriebliche Entscheidungsträger und Fachkräfte aus der Gesundheitsförderung bzw. Prävention

Zielgruppen:

  • ProjektleiterInnen für die betriebliche Gesundheitsförderung bzw. Betriebliche GesundheitsmanagerInnen
  • Präventivfachkräfte (z.B. ArbeitsmedizinerInnen, Sicherheitsfachkräfte)
  • MitarbeiterInnen in der betrieblichen Personal- und Organisationsentwicklung
  • MitarbeiterInnen in BGF-Projekten (z.B. BetriebsrätInnen)
  • BGF-Interessierte
  • Externe BeraterInnen